Rosenkäferlarven - Pachnoda marginata


Die Larve des Rosenkäfers, der auch in unseren Breitengraden lebt, ist ein energiereicher Snack für Leopardgeckos. Die Larven eignen sich hervorragend um trächtige oder kranke Tiere zu ernähren. Sie besitzen keine Chitinhülle und die Geckos nehmen diesen weichen Snack gerne an.

Rosenkäferlarven können bis zu 4cm lang werden und sind dann oft schon etwas zu groß für unsere Lieblinge. Sind die Larven mal etwa zu groß geworden lässt man diese einfach einige Tage hungern und sie nehmen wieder eine handlichere Größe an.

Die Larven gehören zu den Engerlingen und sind rein äußerlich nicht von ihnen zu unterscheiden. Findet man im Garten so eine Larve und möchte sich sicher sein keinen der seltenen Maikäferlarven zu verfüttern, hilft ein einfacher Test.

Dazu dreht man die Larve auf den Bauch denn Rosenkäferlarven bewegen sich nur auf dem Rücken liegend fort. Die Larve wird sofort versuchen sich auf den Rücken zu drehen um so zu fliehen.

 


Haltung, Ernährung und Zucht


Rosenkäferlarven sind entgegen ihres Namens keine Rosenvernichter sondern leben in Komposthaufen. Dort ernähren sie sich von abgestorbenen Materialien. Auch der Glaube sie würden Wurzelwerk lebender Pflanzen annagen ist falsch.

 

Für die Haltung brauchen die Tiere ein lockeres, ungedüngtes Substrat aus Humus welches immer leicht feucht sein muss.

Zur Nahrungsergänzug kann man kleine Bananenstücke unter dem Humus mischen. Auch verschiedene Gemüsesorten werden gerne angenommen.

 

Eine Zucht ist weniger lukrativ da die Larven 4-6 Monate brauchen um zum Käfer zu werden.

Die Käfer selbst sind zu groß und nicht zum Verfüttern an Leopardgeckos geeignet.

Allerdings sind sie recht schön anzuschaun wodurch sie gerne von Insektenfans gehalten werden.

 


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