Wachsmaden - Bienenmaden


Die Wachsmotte ist die Larve eines Schmetterlings und vorallem in der Angelfischerei ein beliebter Köder.

Die Larven haben aufgrund ihrer Ernährungsweise einen süßlichen Geschmack wodurch sie bei Leopardgeckos sehr beliebt sind. Die Wachsmotte legt ihre Eier in Bienenstöcken ab, woraus nach kurzer Zeit die Maden schlüpfen. Die Larven ernähren sich nicht nur von Waben- und Pollenresten sondern oftmals auch vom Rest des Bienenstockes inklusive der Bienenlarven. Dieser Umstand macht die Wachsmotte zu einem nicht gerne gesehenen Schädling für Imker.

 

Wachsmottenlarven sind ein wirksames Mittel um Fressverweigerer oder kranke Tiere dazu zu bewegen Nahrung aufzunehmen. Man zerdrückt dafür eine Made und schmiert dem Gecko den Brei um das Maul.

 

Achtung!!! Der Geschmack der Larven macht Leopardgeckos regelrecht süchtig! Füttert man einem Tier über längere Zeit Wachsmaden, und sei es nur als Leckerli, wird es irgendwann anfangen nur mehr danach zu betteln und lässt das Hauptfutter unbeachtet.

 


Haltung, Ernährung und Zucht


Wachsmottenlarven nehmen ab einer Temperatur unter 14C° keine Nahrung mehr auf und verfallen in eine Kältestarre in der sie früher oder später versterben. Bis zum Tod kann es jedoch dauern wodurch die Maden über einen längeren Zeitraum hinweg haltbar werden.

 

Will man selbst nachzüchten steht man vor einem Problem. Die Maden sind unglaublich talentierte Ausbrechkünstler die sich durch Plastik nagen wie durch Papier. Heimchenboxen sind daher kein geeignetes Aufbewahrungsobjekt. Die Maden quetschen sich außerdem durch kleinste Ritzen wie etwa die Verschlussrippen einer Plastikbox. Am Besten eignen sich wirklich nur Dosen aus Metall die einen stabilen und dicht schließenden Schraubverschluss aufweisen. Als Belüftung kann man aus dem Deckel ein Loch herausschneiden und eine sehr feine Alugaze anbringen.

Ausgebrochene Maden nagen alles an was ihnen in die Quere kommt. Herumstehende Sytroporboxen sind genausowenig sicher wie Massivholzmöbel. Einen Ausbruch der Maden stellt man meißt erst dann fest, wenn die fertigen Motten im Zimmer herumschwirren.

 

Als Nahrung für die Mottenlarven verwendet man eine Mischung aus Weizenkleie, Haferflocken, Honig, Milchund Hefe die leicht feucht gehalten werden sollte.

Die optimale Haltungstemperatur für Wachsmaden beträgt ca 25 bis 28C°.

 


Angebotene Größen im Handel


 

Wachsmaden im Zuchtansatz aus Weizenkleie und Honig.

Die Maden befinden sich in einem sehr frühen Larvenstadium oder müssen noch schlüpfen. Diese Verkaufsform bietet dem Reptilienhalter die Möglichkeit über einen längeren Zeitraum ständig frische Maden zu erhalten.

 

Bereits ausgelöste Wachsmaden.

Diese Larven sind bereits ausgewachsen und vom klebrigen Brustsubstrat mit ihren Gespinstgängen befreit. In diesem Larvenstadium brauchen Wachsmaden keine weitere Nahrung und sind gekühlt einige Wochen haltbar.

Die Maden sind etwa 2 bis 3cm lang.



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